tomedo
Mit tomedo ist Qwaiton bereits in Praxen im Einsatz.
Wie Praxisverwaltungssysteme und Geräte über GDT Daten austauschen, wie eine GDT-Datei aufgebaut ist und was das für ein Patientenaufrufsystem bedeutet.

GDT steht für Gerätedaten-Träger. Die Schnittstelle wurde vom Qualitätsring Medizinische Software (QMS) beschrieben, damit Praxisverwaltungssysteme (PVS) und medizinische Geräte, etwa ein EKG oder ein Lungenfunktionsgerät, Daten austauschen können, ohne dass jeder Hersteller mit jedem anderen eine eigene Verbindung bauen muss.
Das Prinzip ist einfach: Die Praxissoftware schreibt eine kleine Textdatei mit den Patientendaten in einen vereinbarten Ordner, das Gerät liest sie, führt die Untersuchung durch und schreibt das Ergebnis als Datei zurück. Neben dem Austausch über Dateien beschreibt die Spezifikation auch eine serielle Schnittstelle (Quelle: GDT 2.1, Qualitätsring Medizinische Software (Mai 2001)).
Jede Zeile besteht aus drei Teilen: der Länge der Zeile (drei Ziffern), einer Feldkennung (vier Ziffern) und dem Inhalt. Ein Ausschnitt aus dem Beispiel der Spezifikation:
01380006301: Länge 013, Feld 8000 (Satzart), Inhalt 6301 (Stammdaten übermitteln)0178315EKG_TYP1: Feld 8315, die GDT-ID des Empfängers (hier ein EKG-Gerät)0178316PRAX_EDV: Feld 8316, die GDT-ID des Senders (die Praxissoftware)014921802.10: Feld 9218, die GDT-Version0193101Mustermann: Feld 3101, der NachnameÜber die GDT-IDs wissen beide Seiten, für wen eine Datei bestimmt ist. Welche Ordner und Dateinamen verwendet werden, wird in der Praxissoftware und im Gerät eingestellt.
| Satzart | Bedeutung | Richtung |
|---|---|---|
| 6300 | Stammdaten anfordern | Gerät → Praxissoftware |
| 6301 | Stammdaten übermitteln | Praxissoftware → Gerät |
| 6302 | Neue Untersuchung anfordern | Praxissoftware → Gerät |
| 6310 | Daten einer Untersuchung übermitteln | Gerät → Praxissoftware |
| 6311 | Daten einer Untersuchung zeigen | Praxissoftware → Gerät |
Bezeichnungen laut GDT 2.1, Qualitätsring Medizinische Software (Mai 2001). Neuere Versionen (3.x) erweitern die Beschreibung; das Grundprinzip ist gleich.
Ein Aufrufsystem ist kein Messgerät, kann die Schnittstelle aber ähnlich nutzen: Die Praxissoftware übergibt die Stammdaten einer Patientin oder eines Patienten, und das Aufrufsystem setzt sie in die Warteschlange, ohne dass am Empfang etwas abgetippt werden muss.
Mit tomedo ist Qwaiton bereits in Praxen im Einsatz.
Für andere Praxisverwaltungssysteme prüfen wir vorab mit Ihnen, ob eine Anbindung über die GDT-Schnittstelle möglich ist.
Qwaiton funktioniert auch ganz ohne Anbindung: Patientinnen und Patienten werden am Empfang oder per QR-Code angemeldet.
Aufruf mit Namen oder anonym, Wartezimmer-TV, SMS und tomedo.
Zur Übersicht →Was ein Aufrufsystem kostet und welcher Plan zu Ihrer Praxis passt.
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Test starten →GDT steht für Gerätedaten-Träger, eine vom Qualitätsring Medizinische Software beschriebene Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Praxissoftware und medizinischen Geräten.
Die Programme tauschen kleine Textdateien über einen vereinbarten Ordner aus. Jede Zeile enthält Länge, Feldkennung und Inhalt, zum Beispiel Feld 3101 für den Nachnamen.
Oft ja: Die Praxissoftware übergibt die Stammdaten (Satzart 6301), das Aufrufsystem setzt den Patienten in die Warteschlange. Wie gut das funktioniert, hängt von der jeweiligen Praxissoftware ab.
Mit tomedo ist Qwaiton bereits in Praxen im Einsatz. Für andere Systeme prüfen wir vorab mit Ihnen, ob eine Anbindung über GDT möglich ist. Ohne Anbindung funktioniert Qwaiton ebenfalls.
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